Mit biologischer Landwirtschaft zu Ernährungssicherheit und Armutsreduzierung beitragen

Sustainable Agriculture Tanzania (SAT) ist in Morogoro, einer sehr landwirtschaftlich geprägten Region Tansanias angesiedelt. Seit ihrer Gründung 2011 beschäftigt sich die tansanianische Organisation mit der Förderung biologisch-nachhaltiger Landwirtschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei die Herausforderungen und Bedürfnisse von Kleinbäuer*innen.
Ziel ist es, mit einfachen Techniken und umweltfreundlichen Anbaumethoden eine Ertragssteigerung für Kleinbäuer*innen und somit eine wirtschaftliche Stabilität für ihre Familien zu erreichen. Dafür bietet SAT den Kleinbäuer*innen ein Gesamtpaket, bestehend aus langfristiger Beratung, enger Zusammenarbeit sowie Hilfestellung bei der Umstellung auf biologische Landwirtschaft und nachhaltiger Begleitung über das Projektende hinaus, an.

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Vision von SAT

Die Mehrheit der Kleinbäuer*innen nutzt anerkannte agroökologische Anbaumethoden, um ihren Lebensgrundlagen zu verbessern,
die Umwelt zu schonen und den Verwendungsdruck auf natürliche Ressourcen zu reduzieren.

Im Laufe der letzten Jahre ist SAT zu eine anerkannten tansanischen Organisation mit rund 80 engagierten Mitarbeiter*innen herangewachsen, die mit Kleinbäuer*innen, lokalen sowie internationalen Nichtregierungsorganisationen, Universitäten und der tansanischen Regierung zusammenarbeitet und sie in seine Entscheidungsprozesse miteinbezieht. Durch diese Zusammenarbeit ist es gelungen, den Bekanntheitsgrad von biologischer Landwirtschaft zu steigern und für Kleinbäuer*innen attraktiv zu machen. Der ganzheitliche Ansatz von SAT schafft eine innovative Plattform, die von vier Säulen - Forschung, Wissensverbreitung, Anwendung und Vernetzung - getragen wird.

Lösung und Wirkung

Forschung
SAT legt großen Wert auf praxisnahe Forschung, d.h. Wissenschaftler*innen und Kleinbäuer*innen arbeiten zusammen, um gemeinsam innovative Lösungen für landwirtschaftliche Herausforderungen zu finden ("action research"). Dabei wird ein facherübergreifender Ansatz verfolgt, welcher sozial-ökonomische, ökologische sowie technische Faktoren in die landwirtschaftliche Fragestellungen miteinbezieht. Darüber hinaus wird Marktforschung betrieben und Fragen der Weiterverarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten und Wertschöpfungsprozesse behandelt.

Forschung

Wissensverbreitung

Wissensverbreitung
Fortlaufender Austausch mit Kleinbäuer*innen und anderen Partner*innen unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse halten das generierte Wissen auf dem neuesten Stand. Die Wissensverbreitung findet in vielen unterschiedlichen Bereichen statt, z.B.:

  • Landwirtschaftliche Kurse im Ausbildungszentrum von SAT
  • Direkte Zusammenarbeit mit Bäuer*innen in den Dörfern
  • Mkulima Mbunifu Magazin, welches Themen rund um nachhaltige Landwirtschaft behandelt

Anwendung
Nach dem Motto "Lehre nichts, was du nicht selbst angewendet hast" spielt die praktische Anwendung von neu generiertem Wissen eine wichtige Rolle für SAT. Auf dem Farmgelände des Ausbildungszentrums werden neue (Anbau-) Methoden ausprobiert bzw. verfeinert und können so den Kursteilnehmer*innen praxisnah vermittelt werden. Davon abgesehen wird das generierte Wissen in den Demonstrationsgärten der einzelnen Bäuer*innengruppen angewendet und so für die Kleinbäuer*innen zugänglich gemacht.

Anwendung

Vernetzung

Vernetzung
SAT arbeitet mit verschiedenen Interessensgruppen (Nichtregierungsorganisationen, staatliche Institutionen, Universitäten und andere Bildungseinrichtungen, Privatunternehmen,...) des Agrarsektors zusammen und legt großen Wert auf die Vernetzung der am Wertschöpfungsprozess landwirtschaftlicher Produkte Beteiligten.

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