Ein neues Schulungszentrum entsteht
Aktuell verwendet SAT “Sustainable Agriculure Tanzania” seine ganz Energie für die Errichtung eines Farmer-Ausbildungszentrums mit eigener Farm:
Die Arbeit der letzten Jahre macht deutlich, dass das Konzept der nachhaltigen Landwirtschaft in Tansania Früchte trägt. Immer mehr Bauern erfahren von der Pionierarbeit, die Alexander Wostry und sein Team leisten und möchten sich ebenfalls von der konventionellen Landwirtschaft unabhängig machen.
Um der Kapazität der Nachfrage gerecht zu werden, wird in Morogoro ein neues Schulungszentrum mit Gästehaus errichtet, in welchem Bauern, die mehrtägige Workshops absolvieren, übernachten können. Mittlerweile schicken auch große, bekannte humanitäre NGO’s Bauern aus weit entfernten Gebieten zu SAT, um nachhaltige Landwirtschaft zu erlernen.
Für dieses Projekt sind wir auf all unsere gemeinsamen Spenden angewiesen. A better world is possible!
Landwirtschaftsmesse Tansania
SAT ist jedes Jahr mit einem eigenem INFO-Stand auf der tansanischen Landwirtschaftsmesse “Nanenane” vertreten. 2012 wurde der Messestand von SAT für den besten Messestand nominiert.
Auch tansanische Politik-Prominenz wurde auf biologische, nachhaltige Landwirtschaft aufmerksam da ersichtlich ist, dass diese Form der Landwirtschaft für die Bauern ganz neue Möglichkeiten aufzeigt und auch der Landflucht maßgeblich entgegenwirkt.
Die Messe ist jedesmal ein großer Erfolg da hier mit wenig Budget viele Leute auf das Thema “nachhaltige Landwirtschaft” sensibilisiert werden können. Dazu muss man sagen, dass sich SAT auf dieser Messe wirklich tapfer und mutig zeigt, da die Messestände der Konkurenz, die den führenden Gentechnikkonzernen, Düngemittel- und Pestizidherstellern gehören, um ein vielfaches größer sind. SAT leistet hier richtige Pionierarbeit!
Kompostierung
Fruchtbare Erde ist ein Garant für ein gute Ernte. SAT veranstaltet regelmäßig Kompostierworkshops. Konventionelle Düngemittel sind stark an den Erdöl- und Phosphoruspreis gekoppelt. Da die Bauern biologische Kompostierung erlernen, sind sie keinen Preisschwankungen mehr ausgesetzt. Sie sparen sich dadurch auch Geld, weil Kompostiermaterial gratis von der Natur zur Verfügung gestellt wird. Natürlich kostet es die Bauern Zeit den Kompost herzustellen, jedoch bewahren sie sich ihre Autonomie. Zudem schonen sie die Böden und betreiben dadurch wiederum aktiven Umweltschutz.
Aufgrund der Geldeinsparung für Düngemittel ist es möglich den Ernteüberschuss zu marktgerechten Preisen zu verkaufen.
Mais – Vielfalt
Es gibt mehr als eine Sorte Mais. SAT ist es ein großes Anliegen, die Biodiversität aufrecht zu erhalten. Hybridsaatgut oder gentechnisch veränderte Pflanzen, für deren Pestizide man sich bei Großkonzernen abhängig macht, kommen für die Bauern nicht in Frage. Selbstständige Kompostierung befreit die Bauern vor teurem Kunstdünger, der den Boden kaputt macht und dessen Ausbringung auch für die Gesundheit gefährlich sein kann. BIO und Nachhaltigkeit lautet die Devise:
Neujahrsgrüße aus Tansania
Liebe Freunde und Freundinnen!
Wir, Sustainable Agriculture Tanzania (SAT), wünschen Euch vom ganzen Herzen ein glückliches sowie nachhaltiges 2013. Mögen Eure Wünsche in Erfüllung gehen.
Mit vollem Elan sind wir bereits daran in diesem neuen Jahr durchzustarten, und können erfreulicher Weise berichten, dass es uns 2012 möglich war viele unserer Ziele umzusetzen.
Eine kleine Zusammenfassung des Projekts “Garten der Solidarität” und anderen Aktivitäten von SAT:
- Über 200 Bauern und Bäuerinnen wurden wöchentlich besucht und in sogenannten “Farmer Field Schools” unterrichtet.
- Über 130 Bauern wurden in 6 – 10 tägigen Workshops in nachhaltigen Landwirtschafts-Technicken ausgebildet.
- Über 100 Jugendliche wurden in Intensiv-Workshops und auch “Farmer Field Schools” ausgebildet.
- Auf der jährlichen Landwirtschaftsmesse wurden gut 1400 Menschen Auskunft und Information über nachhaltigen Landbau gegeben, wobei der tansanische Premier-Minister uns als Vorzeigeprojekt bei der Eröffnungsrede gepriesen hat.
- Über 600 Besucher und Besucherinnen konnten wir in unserem Informations-Büro und Demonstrationsgarten verzeichnen.
- Über 20 Studierende der lokalen Landwirtschaftsuniversität SUA waren in Aktivitäten involviert.
- Die erste Bauerngruppe wurde als biologische Produzenten zertifiziert.
- Ein eigener Bioladen wurde eröffnet in dem Produkte von unseren Bauerngruppen verkauft werden.
- Mit mehreren Organisationen wurde erfolgreich kollaboriert, SAT ist nun auf nationaler Ebene für seine Arbeit anerkannt.
- SAT hat ein Grundstück gekauft mit 50 Hektar, und baut gerade ein Farmer-Trainingcenter auf mit einer Kapazität von 30 Gästebetten.
Alles in allem sind wir sehr Stolz diese Ergebnisse erreicht zu haben. Somit ist es uns auch wichtig Euch ein dickes Danke zukommen zu lassen.
MERCI
Von manchen gab es Ratschlag sowie unterstützendes und motivierendes Zureden. Auch haben uns viele von Euch finanziell unterstützt, was uns in dieser Phase natürlich überhaupt ermöglicht hat so schnell zu wachsen.
Es ist toll das unsere Aktivitäten bei Euch Anklang finden
Wir werden dieses Jahr weiterhin mit-arbeiten unsere Welt in nachhaltige Bahnen zu lenken. Ganz klar ist, dass unser Tun zu einer Armutsreduzierung führt und Menschen eine bessere Zukunft ermöglicht.
Die UN prognostiziert, dass sich ostafrikanische Städte in den nächsten Jahren zu den schnellst wachsenden der Welt wandeln werden.
Unsere Aktivitäten bringen nachhaltige Lösungen solch einer Entwicklung entgegenzuwirken. Biologische/nachhaltige Landwirtschaft zeigt ihre Vorzüge nicht nur bei Klimaschwankungen sondern verspricht auch auf lange Sicht beste Erträge auf kleinsten Anbauflächen.
Wir freuen uns schon darauf Euch bald unseren Jahresbericht zu schicken in dem genau beschrieben sein wird wie wir unsere Ziele 2012 umgesetzt haben.
Hier auf jeden Fall schon ein paar Fotos vom letzten Jahr:
Arbeiten in der Farmer Field School, definitiv ein erfolgreicher Ansatz um neue Technologien auszuprobieren.
Unser Bioladen in Tansania; nur zwei gibt es im ganzen Land. Wir sind stolz unsere biologischen Produkte auf dem lokalen Markt zu verkaufen.
Kompostierung ist immer ein wichtiger Bestandteil von unseren Trainings.
Besuche bei Farmern ermöglicht vor Ort über Stärken und Herausforderungen zu diskutieren.
Farmer bringen Geschenke für SAT -Mitarbeiter. Das ist für uns definitiv ein Zeichen, das unsere Arbeit bei den Bäuerinnen und Bauern großen Anklang findet.
Das sind unsere Bio – Bäuerinnen. Sie sind die erste Kleinbauerngruppe die unter dem East Africa Organic Product Standard zertifiziert worden sind. Ein großer Erfolg für unsere Bauern und die Organisation.
Ich im Demonstrationsgarten, mit happy Grühnkohl im Permakultur Sackgarten Hintergrund.
Studentin von SUA stellt ihr Forschungsvorhaben einer unserer Bauerngruppen vor. Der partizipative Ansatz wir bei uns mit großen Lettern geschrieben.
Falls Euch unsere Aktivitäten gefallen, freuen wir uns natürlich auch weiterhin über Unterstützung.
Über den obigen Link können Spenden getätigt werden.
Vielen Dank an die Leute vom Förderverein Nachhaltige Landwirtschaft Ostafrika die uns 100% unentgeltlich unterstützen
Wir wünschen Euch ein super 2013 und freuen uns wenn Ihr weiter unsere Aktivitäten mitverfolgt.
Mit besten Grüßen aus Morogoro
Alex, Janet und SAT Team
NLO sagt DANKE!
NLO bedankt sich recht herzlich bei allen Organisationen, Vereinen, Firmen und Privatpersonen die uns im Jahr 2012 mit Spenden unterstützt haben!
NLO ist zu 100% ehrenamtlich aktiv.
Alle eingegangenen Spenden werden an “Sustainable Agriculture Tanzania (SAT)” in welches das Projekt “Garten der Solidarität” implementiert ist überwiesen.
Die Ausgaben von NLO für die Verwaltung (Homepage, Flyer, Infomaterial) belaufen sich im Jahr auf ca. 150 – 350 € dieses Geld ist jedoch sehr gut investiert weil wir daraus wieder größere Spendensummen gewinnen die wiederum den Projekten in Tansania zugutekommen.
Das NLO-Team wünscht allen ein gesundes Jahr 2013!
Margareta Giedl, Markus Starl, Sabrina Sallmayer, Carmen Erhard, Bernhard Bischof, Florian Wostry
VIDEO: von Feldkirch nach Tansania
eine Bericht von Vorarlberg Heute über den “Garten der Solidarität” vom 25.12.2012:
DOWNLOAD – VIDEO
von Feldkirch nach Tansania (C) 2012 ORF
VIDEO: Esther Agostino kann jetzt ihr Geld selber behalten
Aus mitenand vom 14.10.2012, 19:19 Uhr
Noch vor kurzem musste die tansanische Bäuerin Esther Agostino die Hälfte ihrer Einnahmen den internationalen Agrokonzernen abliefern – für chemische Dünger und Spritzmittel. Jetzt produziert sie biologisch.
DOWNLOAD – VIDEO
Esther Agostino kann jetzt ihr Geld selber behalten (C) 2012 SFR
Projekt Updates
Inhalt
1. Narrativer Report (1. Januar 2012– 30. Juni 2012) 1
2. Erfahrungen und spezielle Aufmerksamkeit
1. Narrativer Report (1. Januar 2012– 30. Juni 2012)
Die Implementierung der Projektaktivtäten von Bustani ya Tushikamane (ByT) in den weiteren 6 Monaten konnte wie vereinbart durchgeführt werden, wobei weitere Ziele erreicht wurden.
Das Informationsbüro und der Demonstrationsgarten waren gut besucht; bis zu 350 neue BesucherInnen wurden registriert. BesucherInnen kamen sogar aus Dar es Salaam, da ihnen der Demonstrationsgarten von unseren Partnern (z.B.: TOAM) empfohlen wurde. Das Interesse war groß von Seiten der Bauern und Bäuerinnen (ca. 200) sowie auch von der lokalen Universität.
Die ByT Aktivitäten im Kontext der Komponente “Wissensverbreitung“ fanden in den sechs Monaten hauptsächlich im Feld statt. 5 Farmergruppen (insgesamt 110 Bauern und Bäuerinnen) wurden wöchentlich besucht. Die Trainings wurden in sogenannten Farmer Field Schools (FFS) durchgeführt. Diese Versuchs- und Demonstrationsfelder werden von den jeweiligen Farmergruppen bewirtschaftet und ermöglichen den TrainerInnen von ByT praktische Übungen durchzuführen.
Des Weiteren hat das Projekt mit Jugendlichen und Kindern gearbeitet. Über 60 Pfadfinderinnen haben einen dreitägigen Intensivkurs besucht. Drei nationale Zeitungen haben über dieses Trainingslager geschrieben; die Nachfrage ist groß da ein Großteil der Jugendlichen in Tansania arbeitslos ist.
Auch haben die Bauern und Bäuerinnen selbst Initiative ergriffen Ihr Wissen zu verbreiten. Zum Beispiel wurde von der Towelo Gruppe 40 Bauern und Bäuerinnen von der Organisation CARE International trainiert.
Die Zusammenarbeit mit dem Tanzania Organic Agriculture (TOAM) Movement konnte weiter ausgebaut werden. TOAM ist verantwortlich für die Einführung und Umsetzung der East African Organic Product Standards (EAOPS) welche auch von Kleinbauern und Bäuerinnen erreicht werden können wenn sie ein partizipatorisches Garantie System (PGS) implementieren. ByT arbeitet bereits mit drei Farmergruppen zusammen. Diese Gruppen sind auf nationaler Ebene betrachtet Pioniergruppen. Für die Gruppen ist es ein großer Anreiz nun einen sicheren Markt zu haben.
SAT hat einen eigenen Bioladen in Betrieb genommen in dem die Produkte der trainierten Farmergruppen verkauft werden. Die Nachfrage ist groß von Privatpersonen sowie auch von Restaurants aus der Umgebung. Die im letzten Jahr von ByT durchgeführte Marktstudie hat sich als richtig erwiesen, die lokale Bevölkerung schätzt und konsumiert die Produkte gern. Für die Farmerguppen ist es nun auch ein große Motivation einen direkten Markt zu haben. www.organic-shop.kilimo.org/WordPress1/
Das Personal von ByT konnte weiter ausgebaut werden. Das Team ist hoch motiviert und hat bereits eine anerkannte Expertise. Was das Projekt auszeichnet, ist, dass alle Trainer auch im Demonstrationsgarten mithelfen. Alle Technologien werden zuerst selbst ausprobiert bevor sie in den Farmer Field Schools (FFS) unterrichtet werden.
Dieses Jahr hat ByT wieder intensiv mit Studierenden der lokalen Landwirtschaft Universität Sokoine (SUA) zusammengearbeitet. 5 Studierende habe in Kollaboration mit ByT Forschung betrieben. Bauern und Bäuerinnen konnten hierbei wieder involviert werden. Diesmal wurden die Forschungen auch direkt als ihre Bachelor Arbeiten verwendet. Supervision wurde hierbei von Professor Kilasara gegeben. 3 weitere Studierende halfen dem Projekt Daten im Feld zu erheben die später dazu verwendet werden können Follow Up Studies durchzuführen.
Da SAT nun Mitherausgeber von dem Landwirtschaftsmagazin “Mkulima Mbunifu“ www.mkulimambunifu.org ist, welches über 60.000 Kleinbauern und Bäuerinnen erreicht, können die Bauern und Bäuerinnen, welche mit ByT kollaborieren auf modernste Informationsverbreitung zurückgreifen. Erfolgsgeschichten von den ByT Farmern können nun auch mit Hilfe der Zeitschrift anderen zugänglich gemacht werden.
Für die kommende jährliche Landwirtschaftsmesse wurden bereits erste Vorbereitungen getroffen. Dieses Jahr wird das Projekt gemeinsam mit der Landwirtschaftsuniverstät ausstellen. Dies ist für das Projekt eine große Auszeichnung. 200 m2 sind auf dem Messegelände bereits bestellt. Durchgeführt wurde diese Arbeit mit einer ByT Bauerngruppe.
Eine 50 Hektar große Farm wurde am Rande von Morogoro Stadt gekauft (ca. 7km von der Stadtgrenze). In den kommenden 6 Monaten wird dort ein Farmer Training Center aufgebaut.
2. Erfahrungen und spezielle Aufmerksamkeit
Durch die Projektarbeit mit ByT ist die Organisation SAT auf nationaler Ebene bekannt geworden. Zahlreiche tansanische und internationale Organisationen sind an der aufgebauten Expertise von SAT interessiert (Z.B.: Care International, Swisscontact, Swissaid, TOAM, Envirocare, etc.). Für SAT ist es nun wichtig herauszukristallisieren welche Kollaborationen Synergien für die laufenden Projekte versprechen. Eine große Herausforderung ist hierbei auch das “Nein“ auszusprechen.
Die Expertise welche im Zusammenhang mit dem “Participatory Gurantee System“ aufgebaut wird ist derzeitig einzigartig in Tansania und kann als gutes Beispiel herangenommen werden für eine Kollaboration die Synergien erzeugt. Durch die Zertifizierung kann ein neuer Markt erschlossen werden welcher großes Interesse bei den Bauerngruppen weckt.
Die tansanische Bevölkerung ist verunsichert bezüglich Spritzmittel und künstlichen Düngemittel, da viele nichtregistrierte landwirtschaftliche Produkte aus China und anderen asiatischen Ländern importiert werden bei denen die Nebenwirkungen noch völlig unklar sind. Die lokale Presse schreibt häufig über solche Vorfälle. SAT vernimmt die Nachfrage nach biologisch produzierten Produkten im eigenen Bioladen.
Für ByT gilt es nun interessierte Bauerngruppen bis zur organischen Zertifizierung zu begleiten. Dies ist nicht immer einfach, da eine starke Gruppe eine Voraussetzung hierfür ist, da das EAOPS nur an Gruppen vergeben wird. ByT plant nun ein gestuftes Ausbildungs- und Trainingsprogramm für Bauern und Bäuerinnen zu entwickeln um ihnen ein maßgeschneidertes Program anzubieten. Hierbei wird auch ständig die Leistung und Qualität der Bauern und Bäuerinnen überprüft werden. Ist das Interesse am organischen Landbau hoch, wird ihnen weitere Unterstützung angeboten.
Dieser geschulte Ansatz hat sich Entwickelt, da es sich in den letzten Jahren herausgestellt hat, dass viele Bauern und Bäuerinnen in der Nähe der Stadtgrenze sehr daran interessiert sind neue ökonomische Bereiche zu erschließen. Die Landwirtschaft wird hierbei immer mehr zum Nebenerwerb. Solche Bauern und Bäuerinnen werden nicht bis zur organischen Zertifizierung begleitet da es ein Arbeits- und Zeitintensiven Prozess ist. Sie erhalten jedoch ein Basic-Training welches sie in nachhaltige Landwirtschaft einführt. Solch ein Training kann die Produktion bis zu 50% steigern.
Schlussendlich ist das Erreichen der organischen Zertifizierung der Anlass dafür im Bioladen ausschließlich Biogemüse zu verkaufen. Anfangs war vorgesehen auch Saatgut zu verkaufen oder zu tauschen. Jedoch ist dies aufgrund von hygienetechnischen Vorschriften nicht möglich da Saatgut für gewöhnlich mit Chemikalien behandelt wird (Auch wenn dies natürlich bei unseren Biosamen nicht der Fall ist). Insofern wird der Tausch von Saatgut im Feld oder im Informationsoffice durchgeführt.
Ein großer Arbeitsaufwand war es dieses Jahr ein geeignetes Feld für das Farmer Training Center (FTC) zu finden. Aus gut 30 Feldern wurde ein geeignetes im Dorf Vianzi gewählt, das an der Stadtgrenze von Morogoro liegt. In der nächsten Periode wird alle Aufmerksamkeit darauf gerichtet das FTC aufzubauen. Die Pfadfinder unterstützen hierbei SAT auch finanzieren ein Gästehaus mit einer Kapazität von 30 Betten. http://www.ppoe.at/aktionen/hhh/2011-13/
Durch diese Unterstützung von den Pfadfinderinnen Österreich, hat ByT auch spezielle Trainings für Jugendliche gegeben. Ihr großes Interesse an nachhaltige Landwirtschaft zeigt, dass diesem Feld besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Das Projekt plant nun auch Schulklassen einzuladen und sie durch den Demonstrationsgarten zu führen. Sie sind die Zukunft von Morgen.
3. Begünstige
Direkte Begünstige
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110 Bauern und Bäuerinnen (m 40% / w 60%) haben intensive wöchentliche Trainings in 5 Farmer Field Schools bekommen
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Durch intensives Training konnten höhere Erträge nachhaltige erzielt werden (ohne chemische Spritzmittel) dies führt zu gesteigerte Ernährungssicherheit und reduzierter Armut.
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30 Bauern und Bäuerinnen haben einen fünftägigen Intensivkurs besucht (m 50% / w 50%)
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Durch intensives Training konnten höhere Erträge nachhaltige erzielt werden (ohne chemische Spritzmittel) dies führt zu gesteigerte Ernährungssicherheit und reduzierter Armut.
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60 Jugendliche Pfadfinderinnen (m 60% / w 40%) haben ein dreitägiges landwirtschaftliches Intensivlager besucht.
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Die Jugendlichen wurden in die Vorzüge der nachhaltigen Landwirtschaft eingeführt. Hinzu wurden sie auch in Urban Farming Technologies eingeführt.
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50 Schulkinder (m 40% / w 60%) und 70 Jugendliche (m 50% / w 50%) haben den Demonstrationsgarten besucht.
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Bewusstseinsbildung für Kinder und Jugendliche
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40 Bauern und Bäuerinnen (w 60% / m 40%) wurden von einer ByT Farmergruppe einen Tag lang in biologischer Schädlingsbekämpfung unterrichtet.
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Biologische Schädlingsbekämpfung ist umweltfreundlich und kostengünstig. Gesteigerte landwirtschaftliche Produktion führt zu gesteigerte Ernährungssicherheit und reduzierter Armut.
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Bis zu 250 Bauern und Bäuerinnen (m 40% / w 60%) haben das Informationsbüro und den Demonstrationsgarten besucht.
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Zugang zur Information führt zu gesteigerter landwirtschaftlicher Produktion, führt zu gesteigerte Ernährungssicherheit und reduzierter Armut.
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8 Studierende von SUA (w 1 / m 7) waren in die Projektaktivitäten involviert
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Studierende werden durch diese Kollaboration mit nachhaltiger und biologischer Landwirtschaft vertraut gemacht.
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Indirekt Begünstigte
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300 weiter Bauern und Bäuerinnen welche Kontakt zu den FFSs haben
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4 FFSs wurden auch von anderen Bauern und Bäuerinnen besucht.
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600 Familien von Bauern und Bäuerinnen die in FFS involviert sind
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Familienmitglieder sind begünstigt durch gesteigerte Ernährungssicherheit und reduzierter Armut.
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50.000 Stadtbewohnerinnen von Morogoro
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Wasser wird nicht mehr verschmutzt durch Pestizide und künstliche Düngerstoffe.
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Ander Organisationen wie TOAM, CARE, MEHAYO, Swisscontact, TechnoServe
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Mehr als 5 Organisationen haben über erhältliche landwirtschaftliche Informationen profitiert.
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2000 Konsumentinnen
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Durch gesunde erhältliche Lebensmittel haben im Schnitt 2000 Konsumentinnen eine ausgewogene Ernährung
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