Einblicke – Biologisches Ausbildungszentrum in Tanzania

Sustainable Agriculture Tanzania wurde kürzlich von Steve Besserman besucht. Der Landwirtschaftsexperte war sehr angetan von den gewonnen Eindrücken die er auf dem Ausbildungszentrum sammeln konnte. Als Dankeschön für die Tour erstellte er uns eine Präsentation die einen guten Einblick vom Konzept des Zentrums gibt.

Wir bedanken uns recht herzlichst bei Steve Besserman für seine Mühe!

 

Link zur Presentation

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Auf einer Farm in Afrika – Zwei Freiwillige berichten von SAT

Es war kein Zufall, dass wir schließlich zu SAT gekommen sind. Wir haben beide nach einem Projekt gesucht, welches etwas im Bereich Ernährungssouveränität und ökologischer Landwirtschaft in Tansania bewirkt. Und einen besseren Treffer als SAT hätten wir nicht machen können.

Mit dem Ziel, Felderfahrung in einem tropischen Land zu sammeln, haben wir uns auf den weiten Weg von der Schweiz (und Belgien) nach Morogoro,work Tansania, gemacht. Die Aufgaben, di e uns dort Janet und Alex zuteilten, bildeten die beste Voraussetzung dafür, ihr Projekt Bustani ya Tushikamane (Garten der Solidarität) genauer kennenzulernen. Wir begleiteten SATs Trainingsleiter bei der Feldarbeit und unterhielten uns mit den Teilnehmern. Unsere Aufgabe war es, von deren Zukunftsplänen nach den Trainings zu berichten und inwiefern sie das Erlernte auch tatsächlich umsetzen. Eine erfreuliche Aufgabe. Sie hat uns an die vielfältigsten Orte geführt. Ob auf die Uluguru Berge zur Erdbeerernte oder durch die Täler zu weiten Reisfeldern – wir waren erstaunt, wo SAT schon überall den Samen der Biolandwirtschaft gesät und wie er sich bereits auf die Nachbardörfer ausgebreitet hatte.

IMG_1994Das Training von SAT findet jedoch nicht nur in Dörfern statt und so brachte uns unsere Arbeit in die Savanne, auf das Farmer Training Center, 20 km von Morogoro entfernt. Dort erhielten wir Einblicke in verschiedene Kurse und assistierten bei deren Gestaltung und Evaluierung. Dabei hatten wir besonders viel Vergnügen mit dem Kurs Attract Youth to Agriculture, der Jugendlichen vielfältiges Wissen vermittelte zu nachhaltigem Landbau, Lebensmittelverarbeitung, Vermarktung und sogar zu praktischen Grundzügen der Betriebswirtschaft. Die Kurse auf der Ausbildungsfarm, welche von einem zuvorkommenden Farmmanager geleitet wird, brachten teilweise bis 42 Teilnehmer aus verschiedenen Regionen und Ländern zusammen. Zudem gab es für uns einiges auf der Farm zu entdecken, da diese auch als Demonstrationsfarm fungiert. Und wir freuten uns, ab und zu mit anpacken zu dürfen.

Es war uns eine große Freude bei SAT mitwirken zu dürfen und all die Orte und Menschen, die Teil dieses Projektes sind, kennenzulernen. Es war ein sehr befriedigendes Gefühl, für ein Projekt zu arbeiten, welches eine nachhaltige Wirkung hat und den beteiligten Menschen etwas fürs Leben mitgibt.

So wünschen wir SAT viele weitere Erfolgsgeschichten.

Der erste Workshop für Participatory Research Design

SAT geht neue Wege der partizipativen Forschung in Tansania –  mit Erfolg

Mit dem Workshop on Participatory Research Design haben wir einen Raum geschaffen, wo Landwirte, Studierende und Dozierende zusammen kommen und wo sich Akademiker mit zukünftigen Anwendern austauschen können, bevor sie neue Forschungsschwerpunkte setzen. Nach zwei intensiven Workshoptagen blicken wir zufrieden auf die Ergebnisse unserer Arbeit: Neue Forschungsbeziehungen zwischen Studierenden und Kleinbauern sind entstanden und wir haben relevante Herausforderungen im Biolandbau identifiziert, die für die Wissenschaft interessant sein werden.

IMG_20141111_101241Die Landbevölkerung durch angewandte Forschung zu unterstützen, ist eines der Ziele von Sustainable Agriculture Tanzania (SAT). Die in der Stadt Morogoro basierte NGO führt mit ihren Bauerngruppen und auf ihrer Ausbildungsfarm Feldforschungen durch und sammelt relevante Daten aus der biologischen Landwirtschaft mit der Absicht, die Einschränkungen und Mängel der zurzeit angewandten Techniken besser zu verstehen, um diese zu verändern und den Bedürfnissen der Kleinbauern anzupassen. Um das Konzept der Einbindung von Anwendern in die akademische Forschung weiterzuentwickeln, hat sich SAT mit erfahrenen Forschenden der Sokoine University of Agriculture in Morogoro (SUA) zusammengesetzt und einen Pilotworkshop organisiert – den ersten Workshop on Participatory Research Design (WPRD). Dieser setzte einen Dialog zwischen Wissenschaftlern und landwirtschaftlichen Produzentinnen und Produzenten in Gang.

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“Wir essen die Welt” – SAT Vortrag in Liechtenstein

helveta

Helvetas, eine der größten Schweizer Entwicklungsorganisationen lädt Sustainable Agriculture Tanzania (SAT) ein, das Projekt Bustani ya Tushikamane auf der Austellung “Wir essen die Welt” vorzustellen. Die Ausstellung soll dazu beitragen, die vielen Facetten zum Thema Essen zu beleuchten, und uns zu tiefergehenden Gedanken zur Herkunft und Produktionsweise unserer Nahrung anregen.

Unsere Präsentation findet am 10. Dezember 2014 im Liechtensteiner Landesmuseum statt. Dort wollen wir über die in den letzten 5 Jahren gewonnenen Erfahrungen im Bereich der biologischen Landwirtschaft in Ost-Afrika berichten, insbesondere von Erfolgen und Herausforderungen, welchen Kleinbauern bei der Umstellung auf Biolandbau begegnen.

Ein Fischteich als Investition in die Zukunft

Einige Luftblasen sind der einzige sichtbare Hinweis auf mehrere hundert “Samaki” – Fisch auf Suaheli – im irdenen Teich der Tupendane Bauerngruppe. Im Moment essen und wachsen die Fische nur. In einem Monat aber werden die Bauern aus Bamba, einem Dorf gut zwanzig Kilometer östlich von Morogoro, den Fisch auf dem lokalen Markt verkaufen. Tupendanes Sekretär Ramadhani Kassim erzählt stolz die Geschichte, wie sein Dorf zur biologischen Fischzucht kam.

Der Fischteich der Bauerngruppe Tupendane

Der Fischteich der Bauerngruppe Tupendane

 

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Verein Nachhaltige Landwirtschaft Ostafrika (NLO) in der Neuen

Der Verein NLO besteht nun schon seit 2010 und hat die Organisation Sustainable Agriculture Tanzania (SAT), welche von Alexander Wostry und seiner Frau Janet gegründet wurde, über die Jahre finanziell unterstützt. HInzu ist der Verein auch darum bemüht die Arbeit und Notwendigkeit im Nachhaltigen Landbau in Afrika hier in Österreich kund zu tun.

 

Hier zum Download vom Zeitungsartikel

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Die nächste Grüne Revolution – SAT gibt der renommierten Zeitschrift National Geographic Auskunft

Die Organisation Sustainable Agriculture Tanzania (SAT) möchte sich herzlich bei Tim Folger, dem Autor des Artikels „The Next Green Revolution“, für die Möglichkeit bedanken, zu einer solch wichtigen Diskussion beizutragen. Der Artikel, welcher im National Geographic gedruckt wrude, wirft essentielle Fragen auf, die sich im Bezug auf aktuelle Herausforderungen der globalen Nahrungsmittelproduktion stellen. Tim Folger geht die Debatte „Gentechnik versus biologischer Landbau“ neutral an und tastet sich dabei durch das Labyrinth von Lösungsansätzen, die Wissenschaftler und Agrarexperten weltweit präsentieren. more »

SAT in New York

Achieving Food and Nutrition Security through Sustainable Agriculture in the post-2015 Development Agenda – the high level roundtable. Organized by Biovision Foundation and the Millennium Institute in New York.

NewYork SAT

Schweizer Biobäuerin besucht SAT in Morogoro

Die Biobäuerin Kathrin Marti hatte sich auf den weiten Weg gemacht um das Ausbildungszentrum der Organisation Sustainable Agricutlure Tanzania (SAT) in Morogoro zu besuchen. Dort wird nicht nur ausgebildet sondern auch Landwirtschaft betrieben, und zwar 100% bio!

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weiterer Vortrag in Wien: Zuckerlfabrik, Sonntag 13. April ab 17:00

SUSTAINABLE AGRICULTURE TANSANIA
KOSMISCHER KÖRPER II
Sonntag, 13. April, ab 17h  Interfritteusealer Salon in der Zuckerlfabrik
19 Uhr :  Künstlerin Barbara Anna Husar: “mein Bruder Alexander Wostry spricht und diskutiert über seine Aktivitäten in Morogoro / TZ”

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