{"id":6408,"date":"2014-04-30T09:30:57","date_gmt":"2014-04-30T07:30:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/?p=6408"},"modified":"2015-11-18T08:47:12","modified_gmt":"2015-11-18T07:47:12","slug":"schweizer-biobaeuerin-besucht-sat-in-morogoro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/schweizer-biobaeuerin-besucht-sat-in-morogoro\/","title":{"rendered":"Schweizer Biob\u00e4uerin besucht SAT"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-6408\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-6408-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-6408-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-6408-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div class=\"textwidget\"><p>Die Biob\u00e4uerin Kathrin Marti hatte sich auf den weiten Weg gemacht um das Ausbildungszentrum der Organisation Sustainable Agricutlure Tanzania (SAT) in Morogoro zu besuchen. Dort wird nicht nur ausgebildet sondern auch Landwirtschaft betrieben, und zwar 100% bio!<br \/>Die Schweizerin blieb zwei Wochen auf der Farm wobei sie kr\u00e4ftig mitangepackte. Neben Bananenstauden pflanzen wurde auch die Weiden f\u00fcr die K\u00fche vorbereitet. Die Tiere werden vorraussichtlich im Mai auf der Farm eintreffen. Hinzu wurde die Zeit auch genutzt um in den roten Abendstunden der afrikanischen Sonne mit den Leuten von SAT \u00fcber biologische Landwirtschaft und ihr lebensrettendes Potential f\u00fcr unsere Erde zu philosophieren.<br \/>Kathrin hat bei Ihrem Besuch ihre Gedanken zu Papier gebracht welche wir gerne mit Euch teilen m\u00f6chten:<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-6408-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-6408-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-6408-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div class=\"textwidget\"><p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Frau-Marti-2.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6612 size-full\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Frau-Marti-2.jpg\" alt=\"Frau Marti 2\" width=\"441\" height=\"272\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Frau-Marti-2.jpg 441w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Frau-Marti-2-300x185.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Frau-Marti-2-440x272.jpg 440w\" sizes=\"(max-width: 441px) 100vw, 441px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-6408-2\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-6408-2-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-6408-2-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"2\" ><div class=\"textwidget\"><hr \/>\n<p>Schweizer Biob\u00e4uerin besucht Bio-Bauernschule in Tansania<br \/>Wachsende Gesellschaften sollten sich selber nachhaltig ern\u00e4hren k\u00f6nnen. Wenn der Produktionsdruck w\u00e4chst, greifen die Bauern zu chemisch-synthetischen Mitteln. \u2013 Eine Sackgasse.-<br \/>Janet Maro und Alex Wostry f\u00fchren in Morogoro, Tansania eine Bio-Bauernschule. \u2013 Ein Ausweg aus der Sackgasse. Da bin ich mir sicher. \u2013 Doch wie funktioniert eine Bio-Schule in Afrika?<\/p>\n<p>Als erfahrene Bio-Landwirtin wollte ich das wissen und sehen:<br \/>Als ich eintreffe, werde ich von freundlichen Menschen empfangen. Erst im Tushikamane-Center in der Stadt, dann auf der dazugeh\u00f6renden Farm, drau\u00dfen auf dem Land. Hier darf ich mich von der Reise erholen und f\u00fchlen wies l\u00e4uft hier. Ich m\u00f6chte einfach nur da sein und ein wenig mit anpacken, wenn m\u00f6glich.<br \/>Josef Gusel, der Farmleiter f\u00fchrt mich durch den Gem\u00fcsegarten. Es hat Pflanzen, die sich gegenseitig beg\u00fcnstigen, welche, die Stickstoff anreichern und andere wiederum, die Sch\u00e4dlinge vertreiben. Medizinalpflanzen. Auch den Neem-Baum lerne ich kennen. Dessen Extrakt setzen wir zuhause gegen die Kirschenblattlaus ein. Es gibt sogar eine mobile Mini-H\u00fchnerhaltung exakt von der Gr\u00f6sse eines Gem\u00fcsebeetes. Dies ein originelles Beispiel zum komplexen D\u00fcngerthema.<br \/>Auf den Feldern ist jetzt anfangs Regenzeit schon fast alles angepflanzt. Von Hand. Maniok, Mais, Sonnenblumen\u2026 Eine gro\u00dfe Arbeit.<br \/>Am Abend hocke ich auf der T\u00fcrschwelle, schaue die rote Sonne am Westhimmel. Von Norden rauscht eine dunkelgraue Regenwand heran. Afrikanische Natur rundum. Unbekannte Ger\u00e4usche, D\u00fcfte und Farben.<br \/>Dort dr\u00fcben im fast fertiggestellten Stall werden bald die K\u00fche wohnen; und etwas weiter wird das definitive H\u00fchnerhaus stehen..<br \/>Josef ruft zum Nachtessen. Agnes, die K\u00f6chin hat gekocht. Es ist gem\u00fctlich. Diese Woche sind nur die Arbeiter da, Unterricht gibt es nicht.<br \/>Bald sind meine zwei tansanischen Wochen vorbei und ich fliege mit vielen positiven Eindr\u00fccken heim. Eines ist jedenfalls sicher: Diese Bio-Bauernschule ist ein mutiges Projekt mit viel Potenzial. Viel Aufbruchstimmung, Freude und Optimismus sind zu sp\u00fcren. Hier sind hochmotivierte Fachleute mit Kopf, Hand und Herz bei der Sache.<br \/>Ich w\u00fcnsche allen hier Engagierten gutes Vorankommen beim \u201eRausfahren aus der Sackgasse\u201c!<br \/>Kathrin Marti, 13. M\u00e4rz 2014<br \/>www.biohof-marti.ch\/<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Biob\u00e4uerin Kathrin Marti hatte sich auf den weiten Weg gemacht um das Ausbildungszentrum der Organisation Sustainable Agricutlure Tanzania (SAT) in Morogoro zu besuchen. 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