{"id":7035,"date":"2014-10-21T12:30:09","date_gmt":"2014-10-21T10:30:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/?p=7035"},"modified":"2015-12-08T12:31:33","modified_gmt":"2015-12-08T11:31:33","slug":"die-naechste-gruene-revolution-sat-im-national-geographic","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/die-naechste-gruene-revolution-sat-im-national-geographic\/","title":{"rendered":"Die n\u00e4chste Gr\u00fcne Revolution \u2013 SAT im National Geographic"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-7035\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-7035-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-7035-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-7035-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div class=\"textwidget\"><p><span class=\"\" style=\"display:block;clear:both;height: 0px;padding-top: 55px;border-top-width:0px;border-bottom-width:0px;\"><\/span><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-7035-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-7035-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-7035-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div class=\"textwidget\"><p>Die n\u00e4chste Gr\u00fcne Revolution \u2013 SAT gibt der renommierten Zeitschrift National Geographic Auskunft<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Organisation Sustainable Agriculture Tanzania (SAT) m\u00f6chte sich herzlich bei Tim Folger, dem Autor des Artikels \u201eThe Next Green Revolution\u201c, f\u00fcr die M\u00f6glichkeit bedanken, zu einer solch wichtigen Diskussion beizutragen. Der Artikel, welcher im National Geographic gedruckt wrude, wirft essentielle Fragen auf, die sich im Bezug auf aktuelle Herausforderungen der globalen Nahrungsmittelproduktion stellen. Tim Folger geht die Debatte \u201eGentechnik versus biologischer Landbau\u201c neutral an und tastet sich dabei durch das Labyrinth von L\u00f6sungsans\u00e4tzen, die Wissenschaftler und Agrarexperten weltweit pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Brauchen wir eine neue Gr\u00fcne Revolution? <br \/>Welche Rolle soll dabei die Biotechnologie spielen? <br \/>Worauf sind landwirtschaftliche Produzenten tats\u00e4chlich angewiesen, um die wachsende Weltbev\u00f6lkerung zu ern\u00e4hren?<\/p>\n<p>Die Antworten auf diese Fragen k\u00f6nnen unterschiedlich ausfallen; SAT aber vertritt weiterhin eine klare Meinung. Wie unsere Direktorin Janet Maro im Artikel ausf\u00fchrt, hat uns die Erfahrung gelehrt, dass gentechnisch ver\u00e4nderte Kulturpflanzen und Pestizide keine geeigneten Mittel sind, um die Landwirtschaft nachhaltig weiter zu entwickeln und Ern\u00e4hrungssicherheit zu garantieren. Hier in Tansania, wo gr\u00f6sstenteils Kleinbauern die lokalen M\u00e4rkte mit Nahrungsmitteln versorgen, haben Methoden wie Kompostierung und Mischkulturen dazu beigetragen, die Ertr\u00e4ge zu verbessern, Sch\u00e4dlinge zu kontrollieren und teure Produktionskosten zu vermeiden, die sich die Landbev\u00f6lkerung nicht leisten kann. Unsere Beobachtungen zeigen, dass die Methoden des biologischen Landbaus gut an die lokalen Gegebenheiten angepasst sind und den Produzenten einfach vermittelt werden k\u00f6nnen. Die Multifunktionalit\u00e4t der Landwirtschaft muss im Fokus stehen \u2013 sie ist nicht linear, sondern interdisziplin\u00e4r. Verbesserungsans\u00e4tze sollten deshalb eine gesamtheitliche Sichtweise der Problematik beinhalten. Die biologische Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung beispielsweise, die von Hans Herren, Direktor von Biovision, eingesetzt wird, vermochte die Maniok-Schmierlaus erfolgreich zu bek\u00e4mpfen und eine ernsthafte Nahrungsmittelkrise zu verhindern, w\u00e4hrend alle konventionellen agrarwissenschaftlichen Ans\u00e4tze fehlgeschlagen sind. Die konventionelle Agrarwissenschaft scheitert ausserdem an der Herausforderung, soziokulturelle Auswirkungen miteinzubeziehen. Ein landwirtschaftliches Problem in den USA oder in L\u00e4ndern wie Tansania oder Indien zu l\u00f6sen ist ein anderes Paar Schuhe \u2013 und dabei beschr\u00e4nken sich die Unterschiede nicht ausschliesslich auf die Umweltbedingungen.<br \/>Hier sehen wir unseren Vorteil. Da wir direkt im Feld arbeiten, beobachten und erfahren wir jeden Tag die Herausforderungen und Schwierigkeiten, welche eine Bauernfamilie zu \u00fcberwinden hat. Und unsere Erkenntnis ist klar: der biologische Landbau mit einem niedrigen Technologie- und Produktionsmitteleinsatz weist den Weg in die Zukunft f\u00fcr die Landwirtschaft Tansanias.<br \/>Der Artikel \u201eThe Next Green Revolution\u201c ist in der deutschen sowie in der englischen Oktober Ausgabe im National Geographic erschienen.<br \/>Die englische Version ist online gestellt: <em><a href=\"http:\/\/www.nationalgeographic.com\/foodfeatures\/green-revolution\/\">Zum Artikel im National Geographic<\/a><\/em><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die n\u00e4chste Gr\u00fcne Revolution \u2013 SAT gibt der renommierten Zeitschrift National Geographic AuskunftDie Organisation Sustainable Agriculture Tanzania (SAT) m\u00f6chte sich herzlich bei Tim Folger, dem Autor des Artikels \u201eThe Next Green Revolution\u201c, f\u00fcr die M\u00f6glichkeit bedanken, zu einer solch wichtigen Diskussion beizutragen. 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