{"id":7099,"date":"2016-01-28T13:32:35","date_gmt":"2016-01-28T12:32:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/?p=7099"},"modified":"2016-01-29T07:09:51","modified_gmt":"2016-01-29T06:09:51","slug":"von-reis-und-menschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/von-reis-und-menschen\/","title":{"rendered":"Von Reis und Menschen \u2013 wenn biologische Landwirtschaft Herausforderungen in M\u00f6glichkeiten umwandelt"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-7099\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-7099-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-7099-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-7099-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div class=\"textwidget\"><p><span class=\"\" style=\"display:block;clear:both;height: 0px;padding-top: 55px;border-top-width:0px;border-bottom-width:0px;\"><\/span><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-7099-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-7099-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-7099-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div class=\"textwidget\"><h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 18pt;\">Die Erfolgsgeschichte von Mama Bahati und Alfons Patrick<\/span><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Alfons-Mama-Bahati-3.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7101\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7101 size-small-grid-size\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Alfons-Mama-Bahati-3-400x300.jpg\" alt=\"Alfons &amp; Mama Bahati 3\" width=\"400\" height=\"300\" \/><\/a>Wer dieser Tage durch das Dorf Konga geht, wird sich dar\u00fcber wundern, alle H\u00e4user verlassen vorzufinden. Die V\u00f6gel sind es, welche die Bauernfamilien aus ihren H\u00e4usern vertreiben. Wie aber kommt es dazu? Es ist die Zeit, in der die Reisfelder heranreifen und von Vogelschw\u00e4rmen heimgesucht werden, die sich auf die nahrhaften Samen st\u00fcrzen. \u201eWir haben alles versucht, aber wenn wir unsere Felder nicht bewachen, bleibt nichts zur Ernte \u00fcbrig\u201c, erkl\u00e4rt Alfons Patrick, ein erfahrener Landwirt aus Konga. Er und Bahati Idi, zwei der wichtigsten Reisproduzenten von SAT, sitzen im Schatten eines Bananenbaums neben den Reisfeldern und werfen von Zeit zu Zeit Steine ins Geb\u00fcsch, um die V\u00f6gel zu verscheuchen. Doch obwohl die V\u00f6gel nicht die einzige Herausforderung des Reisanbaus in Konga sind, lassen sich Leute wie Alfons und Bahati nicht so schnell entmutigen, wenn es darum geht, neue Chancen anzupacken.<br \/>SAT kam vor einigen Monaten nach Konga, einem Dorf im Flachland eine knappe halbe Stunde ausserhalb der Stadt Morogoro, um den B\u00e4uerinnen und Bauern Ausbildungskurse in biologischem Gem\u00fcse- und Reisanbau anzubieten. Bereits zuvor besuchten die Bauernfamilien allgemeine SAT-Trainings im Rahmen des von Swisscontact finanzierten Skills Development for the Agriculture Sector (SDAS) Projekts. Sie hatten beschlossen, die Bauerngruppe Tushikamane zu gr\u00fcnden, um sich gemeinsam weiterzubilden und das erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen. \u201eWir erfuhren, wie durch Kompostierung die Bodenfruchtbarkeit erhalten werden kann. Ich wollte dies sofort ausprobieren und habe seither nie mehr synthetische D\u00fcngemittel verwendet\u201c, sagt Alfons.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Konga.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7102\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-7102 size-full aligncenter\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Konga.jpg\" alt=\"Konga\" width=\"636\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Konga.jpg 636w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Konga-300x105.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 636px) 100vw, 636px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das SAT Training gab Alfons und Bahati einen neuen Motivationsschub und sie machten sich eifrig daran, die neu gelernten Methoden auf den eigenen Feldern anzuwenden. \u201eUnsere bisherige Art, Reis anzubauen, war nicht so ausgekl\u00fcgelt und massgeschneidert. Nach der SAT Ausbildung konnten wir deshalb merkliche Ertragssteigerungen beobachten\u201c, sagt Bahati. SAT verhalf ihnen ausserdem zu Saatgut, das besser an die lokalen Bedingungen angepasst ist. \u201eWir hatten st\u00e4ndig mit unserem alten Saatgut zu k\u00e4mpfen und suchten nach Sorten, die k\u00fcrzere Wachstumsperioden und einen geringeren Wasserbedarf aufweisen\u201c, erkl\u00e4rt Bahati. Mit den Methoden von SAT und dem neuen Saatgut sahen sich Alfons und Bahati bestens ausger\u00fcstet, ihre Produktion voranzubringen und einen neuen Markt zu erschliessen \u2013 den SAT Shop in Morogoro und die Ausbildungsfarm in Vianzi. \u201eZuvor kultivierte ich bloss Bananen und Straucherbsen und dieses Feld hier in der N\u00e4he des Hauses lag w\u00e4hrend dreier Jahre brach. Aber nach der SAT Weiterbildung dachte ich: Das muss ich selbst ausprobieren\u201c, sagt Alfons.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Innert vier Monaten konnten Alfons und Bahati den neuen Reis ernten und waren mit dem Resultat durchaus zufrieden. Bahati brachte es auf 250 kg Reis von bloss einer halben Acre Land. \u201eDas ist nur der Anfang. Ich m\u00f6chte das Saatgut, das wir von SAT bekommen haben, auf dem ganzen Acker anpflanzen \u2013 das sind ungef\u00e4hr 3.5 Acre\u201c, sagt Bahait. Den Reisanbau auszudehnen, bringt allerdings auch neue Herausforderungen mit sich; um die Unkr\u00e4uter und V\u00f6gel unter Kontrolle zu halten, werden zus\u00e4tzliche Arbeitskr\u00e4fte ben\u00f6tigt. Aber die Mitglieder von Tushikamane schauen optimistisch in die Zukunft. Sie sind sich sicher, dass sie die harte Arbeit werden bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Mama-Bahati-Alfons-2.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7103\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-7103 size-small-grid-size aligncenter\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Mama-Bahati-Alfons-2-400x300.jpg\" alt=\"Mama Bahati &amp; Alfons 2\" width=\"400\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Alfons Patrick und Mama Bahati sind Reisbauer und B\u00e4uerin aus Konga\/Morogoro<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erfolgsgeschichte von Mama Bahati und Alfons Patrick\u00a0Wer dieser Tage durch das Dorf Konga geht, wird sich dar\u00fcber wundern, alle H\u00e4user verlassen vorzufinden. Die V\u00f6gel sind es, welche die Bauernfamilien aus ihren H\u00e4usern vertreiben. 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