{"id":7607,"date":"2017-07-15T09:30:13","date_gmt":"2017-07-15T07:30:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/?p=7607"},"modified":"2017-07-15T09:35:39","modified_gmt":"2017-07-15T07:35:39","slug":"2017-wprd-forschungsserie-ausgabe-1-zum-thema-bodenfruchtbarkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/2017-wprd-forschungsserie-ausgabe-1-zum-thema-bodenfruchtbarkeit\/","title":{"rendered":"2017 WPRD Forschungsserie: Ausgabe #1 zum Thema Bodenfruchtbarkeit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die diesj\u00e4hrige Forschungsserie pr\u00e4sentiert die aktuellen <a href=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/2-arbeitskreis-fuer-partizipative-forschung\/\">WPRD Projekte<\/a>, welche in Zusammenarbeit zwischen SAT und der Sokoine University of Agriculture (SUA) durchgef\u00fchrt werden. Diese erste Ausgabe stellt vier Forschungsarbeiten vor, die sich mit dem Thema der Bodenfruchtbarkeit auseinandersetzen. Momentan sind die Studierenden damit besch\u00e4ftigt Daten zu erheben und auszuwerten. Bald werden die ersten Resultate vorliegen \u2013 wir sind gespannt und halten Sie auf dem Laufenden!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_D.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7614 size-full\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_D.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_D.jpg 600w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_D-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_D-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hankungwe Zaward: Effekt von D\u00fcnger auf Pflanzenn\u00e4hrstoffe und Maisertrag in Mkuyuni, Morogoro <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ausbeutung von Bodenn\u00e4hrstoffen ist eine grosse Herausforderung und direkt verbunden mit Ern\u00e4hrungsunsicherheit in Tansania. Ursachen k\u00f6nnen nat\u00fcrliche wie auch durch den Menschen verursachte Prozesse sein. Beispiele sind der kontinuierliche Abbau von N\u00e4hrstoffen durch Ernte ohne Wiederzufuhr und Bodenerosion. Das Ziel dieser Studie ist es daher, die optimale Anwendung von organischem D\u00fcnger zu eruieren, um die Bodenfruchtbarkeit und damit den Maisertrag zu erh\u00f6hen. Daf\u00fcr wurde der Effekt von Hof- und Gefl\u00fcgeld\u00fcnger sowie Intercropping auf den Maisertrag untersucht. Hankungwe Zaward hat seine Feldarbeit im Dorf Mkuyuni durchgef\u00fchrt. Um den Effekt von den verschiedenen D\u00fcngerbehandlungen auf den Maisertrag zu untersuchen, wurde ein Randomized Complete Block Design Experiment durchgef\u00fchrt und verschiedene Wachstums- sowie Ertragsparameter gemessen, der N\u00e4hrstoffgehalt verschiedener Pflanzenteile bestimmt sowie eine Bodenanalyse durchgef\u00fchrt. W\u00e4hrend dem Besuch der B\u00e4uerinnen und Bauern im Juni anl\u00e4sslich des Workshops zum Austausch der Zwischenergebnisse der Forschungsarbeiten (Foto) pr\u00e4sentierte Hankungwe Zaward seine Arbeit. Er schaut auf eine erfolgreiche Feld- und Laborarbeit zur\u00fcck, konnte sein Experiment in Zusammenarbeit mit den B\u00e4uerinnen und Bauern wie geplant durchf\u00fchren und die Zielsetzung seiner Studie erreichen. Die gr\u00f6sste Herausforderung dabei war f\u00fcr ihn der Zugang zum Feld, aufgrund der abgeschiedenen Lage sowie seines Stundenplans an der Universit\u00e4t. Zudem hatte er mit Affen und V\u00f6geln zu k\u00e4mpfen, welche die Samen fressen wollten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_C.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7613 size-full\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_C.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_C.jpg 600w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_C-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_C-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kihwili Ottu: Effekt verschiedener Kombinationen von organischem Stickstoffd\u00fcnger auf den Ertrag von Mangold (<em>Beta vulgaris<\/em>) in Morogoro, Tansania<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den letzten Jahren stieg in Tansania die Nachfrage f\u00fcr blattartiges Gem\u00fcse stark an. Die Produktion ist jedoch begrenzt durch, nebst anderen Faktoren, schlechter Bodenfruchtbarkeit. Mangold hat einen hohen Bedarf an N\u00e4hrstoffen, insbesondere an Stickstoff. Deshalb hat diese Studie zum Ziel, den Effekt von verschiedenen organischen Stickstoffquellen auf die Biomasse von Mangold anhand eines Randomized Complete Block Design Experiments zu untersuchen. Als Quelle f\u00fcr organischen Stickstoff plante Kihwili Ottu Hofd\u00fcnger, Glyricidia Pulver sowie Pflanzentee zu verwenden. Da jedoch die Keimphase der Pflanzen aufgrund der schweren Regenf\u00e4lle dieses Jahres eine grosse Herausforderung war, konnte die Erhebung der Daten (Biomasse, Wachstumsparameter, Stickstoffaufnahme, Chlorophyll, Bodenbeschaffenheit) bis jetzt noch nicht durchgef\u00fchrt werden. Beim Besuch des Versuchsfeldes an der Sokoine University of Agriculture (SUA) im Juni besprachen Prisca Kimaro, Programmleiterin bei SAT, und Kihwili Ottu die Herausforderungen und m\u00f6gliche L\u00f6sungsans\u00e4tze.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_A.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7611 size-full\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_A.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_A.jpg 600w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_A-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_A-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong><strong>Shango Abdul: Verbesserung der Maisproduktivit\u00e4t durch agrar\u00f6kologische Massnahmen in Mikese, Tansania<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">R\u00fcckl\u00e4ufige Maisertr\u00e4ge sind ein grosses Problem f\u00fcr Kleinb\u00e4uerinnen und Kleinbauern in Mikese. Dies hat zur Folge, dass die Ern\u00e4hrungssicherheit zunehmend in Gefahr ger\u00e4t und das Einkommen der Familien oft nicht ausreicht. Deshalb hat die Studie von Shango Abdul zum Ziel, die Hauptursachen der tiefen Maisproduktivit\u00e4t anhand von Fragebogen und Bodenanalysen zu eruieren und den Effekt von verschiedenen Faktoren auf die Maisproduktivit\u00e4t anhand eines Randomized Complete Block Design Experimentes zu untersuchen. Zudem erstellt Shango Abdul eine Kosten-Nutzen-Analyse der Maisproduktion. Die Umfrage sowie die Bodenproben f\u00fcr die sp\u00e4tere Analyse im Labor f\u00fchrte Shango Abdul im Dorf Mikese durch. Sie sollen Aufschluss \u00fcber die Praktiken der B\u00e4uerinnen und Bauern sowie die Bodenfruchtbarkeit ihrer Felder geben. Die ersten Resultate liegen vor und zeigen, dass der Boden in Mikese sehr N\u00e4hrstoffarm ist und daher grosser Bedarf an verbessertem Bodenmanagement besteht. Das Feldexperiment, welches an der Sokoine University of Agriculture (SUA) in Morogoro durchgef\u00fchrt wurde, untersuchte drei verschiedene Faktoren: Unterschied zwischen lokalem und \u00abimproved\u00bb Maiskultivar, N\u00e4hrstoffzufuhr aus Stallmist, Kompost und Intercropping mit Augenbohne sowie verschiedene J\u00e4tzeitpunkte.<br \/>\nBeim Besuch durch die B\u00e4uerinnen und Bauern im Juni pr\u00e4sentierten Shango Abdul und sein Betreuer Dr.\u00a0Ramadhani Majubwa ihr Experiment (Foto). Bald schon wird Shango Abdul mit der Ernte beginnen und die Datenerhebung abschliessen. Shango Abdul empfand die Zusammenarbeit mit den B\u00e4uerinnen und Bauern als eine grosse Bereicherung f\u00fcr sein Projekt und er ist dankbar f\u00fcr die erfolgreiche Zusammenarbeit w\u00e4hrend den verschiedenen Projektphasen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_B.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7612 size-full\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_B.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_B.jpg 600w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_B-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_B-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Someke Buhwahwa: Entwicklung von Strategien f\u00fcr nachhaltiges Management der Bodenfruchtbarkeit in Mkuyuni, Morogoro<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Studie von Someke Buhwahwa hatte zum Ziel der Frage bez\u00fcglich der tiefen Bodenfruchtbarkeit, welche vielerorts in Tansania ein grosses Problem darstellt, nachzugehen. Das Ziel dieser Studie war es, Strategien f\u00fcr nachhaltiges Management der Bodenfruchtbarkeit auszuarbeiten. Dazu wurden verschiedene Herausforderungen im Zusammenhang mit der Bodenfruchtbarkeit anhand von Fokusgruppendiskussionen sowie partizipativer Erhebung des N\u00e4hrstoffstatus der Felder der B\u00e4uerinnen und Bauern untersucht. Zudem evaluierte Someke Buhwahwa verschiedene N\u00e4hrstoff-Management-Strategien.<br \/>\nIn einem n\u00e4chsten Schritt werden die Resultate mit den B\u00e4uerinnen und Bauern diskutiert, um die am besten geeigneten Strategien zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit zu evaluieren. Ein erster Austausch zwischen den B\u00e4uerinnen und Bauern sowie den Forscherinnen und Forschern fand bereits im Juni statt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_F.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7610 size-full\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_F.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_F.jpg 600w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_F-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Research_F-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Studentinnen und Studenten der Sokoine University of Agriculture sind momentan im Endspurt und die ersten fertigen Arbeiten treffen ein. Wir freuen uns schon jetzt, Ihnen in der n\u00e4chsten Ausgabe des Newsletters weitere Forschungsarbeiten vorzustellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die diesj\u00e4hrige Forschungsserie pr\u00e4sentiert die aktuellen WPRD Projekte, welche in Zusammenarbeit zwischen SAT und der Sokoine University of Agriculture (SUA) durchgef\u00fchrt werden. Diese erste Ausgabe stellt vier Forschungsarbeiten vor, die sich mit dem Thema der Bodenfruchtbarkeit auseinandersetzen. Momentan sind die Studierenden damit besch\u00e4ftigt Daten zu erheben und auszuwerten. Bald werden die ersten Resultate vorliegen \u2013&#8230; <\/p>\n<div class=\"clear\"><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/2017-wprd-forschungsserie-ausgabe-1-zum-thema-bodenfruchtbarkeit\/\" class=\"excerpt-read-more\">Read More<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7616,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-7607","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7607"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7607"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7607\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7617,"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7607\/revisions\/7617"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7616"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}