{"id":7645,"date":"2017-10-23T09:09:38","date_gmt":"2017-10-23T07:09:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/?p=7645"},"modified":"2017-10-23T09:08:19","modified_gmt":"2017-10-23T07:08:19","slug":"2017-wprd-forschungsserie-ausgabe-2-neue-ergebnisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/2017-wprd-forschungsserie-ausgabe-2-neue-ergebnisse\/","title":{"rendered":"2017 WPRD Forschungsserie: Ausgabe #2 &#8211; Neue Ergebnisse"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Willkommen zur zweiten Ausgabe der SAT-Forschungsreihe 2017. Wir freuen uns, Ihnen dieses Mal eine Studie \u00fcber die Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung, sowie zwei Projekte vorstellen zu k\u00f6nnen, \u00a0die sich auf den Markt f\u00fcr Bio-Produkte in Tansania konzentrieren. In den letzten zwei Monaten waren die Studenten und Studentinnen damit besch\u00e4ftigt, ihre Daten zu analysieren und ihre Berichte zu verfassen. Hier pr\u00e4sentieren wir die neuen Erkenntnisse:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_2.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7646 size-full\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_2.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_2.jpg 800w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_2-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_2-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Balahoza Innocent: Wirksamkeit ausgew\u00e4hlter Pflanzen zur Bek\u00e4mpfung der Kohlschabe (Plutella xylostella) in Kohl-Gew\u00e4chsen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kohlschabe ist ein ernstzunehmender Sch\u00e4dling f\u00fcr Gew\u00e4chse der Familie der Brassicaceen (Kreuzbl\u00fctler). Die Sch\u00e4digung des Kohls f\u00fchrt zu Ernteausf\u00e4llen und einer geringen Marktf\u00e4higkeit aufgrund der Kontamination der K\u00f6pfe mit Larven und Fra\u00dfsch\u00e4den. Um die Produktionsverluste zu minimieren, verwenden die Landwirte weitgehend synthetische Pestizide. Daher wurde in dieser Studie versucht, organische Ma\u00dfnahmen zur Kontrolle der Kohlschabe in einem randomisierten Experiment zu untersuchen. Balahoza Innocent verwendete Niem (Azadirachta indica) und Pflanzen aus der Familie der Wolfsmilch-Gew\u00e4chse (z.B. Euphorbia antiquorum) als Hauptpflanzenstoffe und vermischte sie mit Chili, Zimt, Nelke, Ingwer, Zwiebeln, Knoblauch und Lantana camara (Wandelr\u00f6schen), zusammengefasst als: \u00a0andere pflanzliche Materialien (APM)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Studie untersuchte zum einen die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe und zum anderen deren Anwendungsh\u00e4ufigkeit. Die Ergebnisse zeigten, dass die Anwendung von Niem + Wolfsmilch + APM dreimal pro Woche unter den sieben verschiedenen Behandlungsvariationen die h\u00f6chste Wirksamkeit gegen\u00fcber der Kohlschabe zeigte. Diese evidenzbasierten Erkenntnisse wird unseren Landwirten und Landwirtinnen dabei helfen, die Qualit\u00e4t und Quantit\u00e4t ihrer Kohlproduktion zu verbessern und damit ihr Einkommen zu steigern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Balahoza-Innocent.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7648 size-full\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Balahoza-Innocent.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Balahoza-Innocent.jpg 800w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Balahoza-Innocent-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Balahoza-Innocent-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Balahoza-Innocent-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Komba Thobias John: Bio-Gem\u00fcseproduktion: Ist es angesichts der Marktlage in Tansania empfehlenswert?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hauptziel der Studie von Komba Thobias war es, die Wirtschaftlichkeit des \u00f6kologischen Landbaus zu beurteilen, sowie die Kosten und Nutzen der \u00f6kologischen Erzeugung im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft zu bewerten. Die Studie wurde in den Gemeinden Kinole, Mazimbu, Chamwino und Mkuyuni in der Region Morogoro durchgef\u00fchrt und betraf jeweils 52 biologische und konventionelle Landwirte und Landwirtinnen. Die Ergebnisse zeigen, dass die \u00f6kologische Produktion weniger kostspielig ist als die der konventionellen Landwirtschaft, da die Bauern und B\u00e4uerinnen anstatt teure Industrieprodukte zu kaufen, selbst D\u00fcngemittel und Pestizide mit kostenfreien lokal verf\u00fcgbaren nat\u00fcrlichen Materialien aus der eigenen Umgebung herstellen. Dar\u00fcber hinaus sind die Einnahmen aus der \u00f6kologischen Erzeugung aufgrund der h\u00f6heren Preise f\u00fcr Bioprodukte h\u00f6her. Das sind wertvolle Erkenntnisse f\u00fcr unsere Bio-Bauern. Kilimo hai!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Thobias-Komba.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7649 size-full\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Thobias-Komba.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Thobias-Komba.jpg 800w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Thobias-Komba-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Thobias-Komba-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Thobias-Komba-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bilasmmasi Agness: Situationsanalyse zu Vertriebs- und Marketingstrategien von Bio-Landwirtschaftsprodukten in der Region Morogoro<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen, mit denen unsere Bio-Landwirte und Landwirtinnen konfrontiert sind, ist die Vermarktung ihrer Produkte. Deshalb analysierte Agness Bilasmmasi die Verteilungs- und Marketingstrategien von Bio-Produzenten in der Region Morogoro anhand von Frageb\u00f6gen und Gruppendiskussionen. Die Studie zeigt, dass das Bewusstsein und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den \u00f6kologischen Landbau trotz des Fehlens eines eigenen Bio-Marktes in der Region Morogoro w\u00e4chst. Nichtsdestotrotz ist es f\u00fcr die Kunden bislang schwierig, zwischen \u00f6kologischen und konventionellen Produkten auf dem lokalen Markt zu unterscheiden. Die Bereitschaft einen besseren Preis f\u00fcr Bio-Produkte zu zahlen, ist deshalb gering. In ihrer Studie kommt Agness zu dem Schluss, dass innovative Marketing- und Vertriebsstrategien f\u00fcr Bio-Produkte notwendig sind, um den Bed\u00fcrfnissen der bestehenden Marktnachfrage nachzukommen. Aufgrund der Wiederer\u00f6ffnung des SAT Bio-Ladens, in dem frische Bio-Produkte von zertifizierten Bauerngruppen angeboten werden, sind die Ergebnisse der Analyse aktuell f\u00fcr SAT und die ausgebildeten Bio-Bauerngruppen besonders relevant.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Agness-Bilasmmasi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7647 size-full\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Agness-Bilasmmasi.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Agness-Bilasmmasi.jpg 800w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Agness-Bilasmmasi-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Agness-Bilasmmasi-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/WPRD_Agness-Bilasmmasi-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der n\u00e4chsten Ausgabe der SAT Forschungsreihe 2017 werden wir Sie \u00fcber das diesj\u00e4hrige Treffen des Arbeitskreises f\u00fcr partizipative Forschung\u00a0 (WPRD) auf dem Laufenden halten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Willkommen zur zweiten Ausgabe der SAT-Forschungsreihe 2017. 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