{"id":7886,"date":"2020-01-17T09:51:44","date_gmt":"2020-01-17T08:51:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/?p=7886"},"modified":"2020-01-24T13:36:13","modified_gmt":"2020-01-24T12:36:13","slug":"wissen-per-fahrradkurrier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wissen-per-fahrradkurrier\/","title":{"rendered":"Wissen per Fahrradkurrier \u2013 Wie eine Hirtin in der Savanne Knowhow verbreitet"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_06_HM.jpg\" alt=\"Hirtinnen der Tupendane Gruppe im Schatten einer Veranda\" class=\"wp-image-7890\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_06_HM.jpg 1024w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_06_HM-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_06_HM-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_06_HM-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Pendo Ndemo (rechts im Bild) versammelt mit einigen Hirtinnen, die von ihr lernen. Im Hintergrund ihr Fahrrad.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00abDas ist mein Fahrrad\u00bb, sagt Pendo Ndemo\nund zeigt auf das silberne Rad, das hinter einer Gruppe von Massai Frauen geparkt\nsteht. Die Frauen haben sich im Schatten einer Veranda versammelt. Draussen herrscht\ngrellstes Licht. Ab und zu verr\u00e4t ein heisser, trockener Luftzug, wie\nunbarmherzig es ohne das sch\u00fctzende Dach hier w\u00e4re. \u00abIch benutze das Fahrrad,\num die Mitglieder der Tupendane Gruppe zu besuchen\u00bb, f\u00e4hrt Pendo fort. Sie ist eine\nsogenannte <em>Pastoralist to Pastoralist Facilitator<\/em> (\u2018Ausbildnerin von\nHirte zu Hirte\u2019) und damit eine Schl\u00fcsselfigur bei der Verbreitung von Wissen\nund K\u00f6nnen, das sie zuvor selber erfolgreich gelernt und angewendet hat.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_13_HM-1024x683.jpg\" alt=\"gekreuzte Jungziege\" class=\"wp-image-7891\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_13_HM-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_13_HM-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_13_HM-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_13_HM-272x182.jpg 272w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_13_HM.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Bitte stillhalten f\u00fcrs Fotoshooting! Die aufgeregte Jungziege ist eine Kreuzung, welche den Massaifamilien Milch bescheren wird.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Pendos Gruppe, Nameloki (\u2018grosse Gl\u00fcck\u2019),\nhat ihre Ausbildung bei SAT 2017 begonnen. \u00abSeither haben wir viele\nFortschritte erreicht. Wir haben 30 gekreuzte Ziegen und drei K\u00fche von einer\nMutterkuh unserer traditionellen Rinderrasse und einem pr\u00e4chtigen\nMpwapwa-Stier.\u00bb Diese Mischlinge sind kr\u00e4ftiger gebaut als die herk\u00f6mmlichen Nutztiere\naber dennoch sehr gut an die \u00f6rtlichen Lebensbedingungen angepasst. \u00abNat\u00fcrlich fressen\ndiese neuen Tiere etwas mehr. Aber Dank unseres Heuvorrats ist das kein Problem\nmehr.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Was Pendo hier fast beil\u00e4ufig erw\u00e4hnt, ist Ausdruck\neiner tiefgreifenden Ver\u00e4nderung von Gewohnheiten. \u00dcblicherweise w\u00fcrden die\nMassai mit ihren Herden die Savanne durchstreifen auf der Suche nach\nWeidefl\u00e4chen und Wasserl\u00f6chern. Besonders w\u00e4hrend der Trockenzeit m\u00fcssen sie\ndaf\u00fcr riesige Distanzen zur\u00fccklegen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_05_HM.jpg\" alt=\"Junger Massai in Heuschuppen\" class=\"wp-image-7889\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_05_HM.jpg 1024w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_05_HM-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_05_HM-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_05_HM-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Baraka Matinda, ein FPC Hirte, pr\u00e4sentiert die Heuballen seiner Familie.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Durch das Projekt <em>Farmers and\nPastoralist Collaboration<\/em> (\u2018Zusammenarbeit von Landwirt*innen und\nHirt*innen\u2019), FPC, haben diese Leute gelernt, eigene Weidefl\u00e4chen mit n\u00e4hrstoffreichen\nFuttergr\u00e4sern zu unterhalten und Heuvorr\u00e4te f\u00fcr die folgende Trockenzeit\nanzulegen. \u00abGewiss hatten wir unsere Methoden, um mit der futterarmen\nTrockenzeit umzugehen\u00bb, erkl\u00e4rt Pendo. \u00abWir z\u00e4unten passende Wildgrasfl\u00e4chen ein,\ndamit die K\u00fche diese Pflanzen nicht vorzeitig weggrasen. Zu gegebener Zeit f\u00fchrten\nwir die Tiere dann dorthin zum Weiden. Lange hielten diese Vorr\u00e4te jedoch\nmeistens nicht.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich zu diesem Wandel ermutigt das\nFPC-Projekt die Hirt*innen auch dazu, Feld- und Gartenbau zu betreiben. Das\nerh\u00f6ht ihr Bewusstsein daf\u00fcr, was es bedeutet, wenn K\u00fche eine Ernte zertrampeln.\nDies ist h\u00e4ufig ein Grund f\u00fcr heftige Konflikte zwischen Landwirt*innen und Hirt*innen.\nSolche Auseinandersetzungen zu reduzieren, ist eines der Projektziele. Vieles\ndeutet darauf hin, dass der L\u00f6sungsansatz der Sensibilisierung funktioniert.\nEine systematische Auswertung l\u00e4uft. Gewissheit besteht hingegen bereits darin,\ndass die Massai ihre Ern\u00e4hrungsgrundlage durch Feld- und Gartenbau markant\nverbessern konnten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_03_HM.jpg\" alt=\"Vieh vor einem durch Dornzweige umz\u00e4unten Wasserreservoir\" class=\"wp-image-7888\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_03_HM.jpg 1024w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_03_HM-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_03_HM-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_03_HM-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Sie profitieren von den Wasservorr\u00e4ten aus der Regenzeit: Die K\u00fche der Tupendane Gruppe vor dem Dornzaun des Wasserresevoirs.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Letztlich aber funktioniert das alles nicht\nohne Wasser. Deshalb unterst\u00fctzte SAT die Nameloki-Gruppe dabei, ein grosses\nReservoir zu bauen, wohin sie ihre Tiere zum Tr\u00e4nken f\u00fchren k\u00f6nnen. Diese\nWasserstelle liegt irgendwo im Labyrinth von kahlen St\u00e4mmen und meist nackten\n\u00c4sten, welche der Umgebung das typische Farbenkleid der Trockenzeit aus Braun,\nOcker und Gelb verleihen. Der Teich ist umschlossen mit einem Zaun aus dornenbesetzten\n\u00c4sten und Zweigen. Wie effizient diese recht harmlos scheinende Umz\u00e4unung ist,\nzeigt sich schon nur, wenn man versucht, sie an einer Stelle zu \u00f6ffnen. Zum\nTr\u00e4nken der K\u00fche ist das auch nicht n\u00f6tig. Bei Bedarf f\u00fchrt eine Pumpe das\nWasser vom Teich zum ausserhalb gelegenen Betontrog.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00abGenau so ein Reservoir ben\u00f6tigen wir\nauch\u00bb, erkl\u00e4rt Nambeya Nyange im Hinblick auf die Pl\u00e4ne ihrer Gruppe,\nTupendane, welche im April 2019 gegr\u00fcndet wurde. \u00abWir waren begeistert von dem,\nwas sich in unserer Nachbarschaft pl\u00f6tzlich getan hat\u00bb, f\u00e4hrt Nambeya fort. Angesprochen\nauf die Fortschritte, welche ihre Gruppe seither erzielt hat, erw\u00e4hnen die Frauen\nin der Runde zwei besondere Punkte. Noch nie zuvor gaben ihre K\u00fche zu dieser\nJahreszeit Milch. Und die Hirtinnen erz\u00e4hlen, dass sie nun auch aktiver Handel\nbetreiben w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihren neu gegr\u00fcndeten Spar- und\nLeihgruppen gew\u00e4hren sich die FPC Gruppenmitglieder gegenseitig Kleinkredite\naus ihrem gemeinsamen Fonds. Diese Darlehen m\u00fcssen in ein Gesch\u00e4ft investiert\nwerden. \u00abDie M\u00e4nner\u00bb, erz\u00e4hlt Theresia Makoretu, \u00abbenutzen die Kredite, um in\nder Nachbarschaft Ziegen zu kaufen und diese dann auf den umliegenden M\u00e4rkten\nmit Gewinn zu verkaufen. Wir Frauen kaufen Produkte wie Seife im Grosshandel\nder Stadt ein und verkaufen sie in unseren D\u00f6rfern zum Einzelhandelspreis.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_24_HM.jpg\" alt=\"bewirtschaftete Futtergraswiese\" class=\"wp-image-7892\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_24_HM.jpg 1024w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_24_HM-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_24_HM-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_Lubungo_Mingo_web_24_HM-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>FPC Hirtinnen und SAT-Ausbildner, Johnson Mwakyusa, besprechen die anstehenden Arbeiten auf dieser Futtergraswiese.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Pendo Ndemo f\u00fchrt die Gruppenmitglieder von\nTupendane aufs Schulungsfeld. Kraft ihrer praktischen Erfahrung und den\nKompetenzen, die sie in einem Training f\u00fcr Ausbildner*innen erworben hat, vermittelt\nsie nun anderen Hirt*innen das n\u00f6tige R\u00fcstzeug. Ein unge\u00fcbtes Auge kann das\nAusbildungsfeld kaum ausmachen. Nur die stachlige Umz\u00e4unung und die geringere\nBaumdichte verraten, dass da eine Fl\u00e4che mit besonderem Zweck liegt. Hier\nbringt sich nun Johnson Mwakyusa, Ausbildner von SAT, ein. Er ber\u00e4t die Gruppe,\nwie sie mit dieser Grasfl\u00e4che verfahren sollen, die wegen der geringen\nRegenf\u00e4lle nicht wie erhofft gedeiht ist: \u00abLasst die K\u00fche hier rein zum Grasen.\nSo werden sie das Weideland d\u00fcngen. Und die ausges\u00e4ten Futtergr\u00e4ser werden\nsp\u00e4ter schneller wachsen. Diese m\u00f6gen n\u00e4mlich lichte Standorte.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Wir verabschieden uns von den Frauen im\nDorf Mingo. Johnson kurvt mit dem Motorrad geschickt um die kahlen B\u00e4ume und\nStr\u00e4ucher, die den schmalen, sandigen Savannenpfad s\u00e4umen. Die Landwirt*innen\nund Hirt*innen des FPC Projekts engagieren sich f\u00fcr den Schutz dieses\nfaszinierenden Dickichts. Sie praktizieren Agroforstwirtschaft, was auch\nAufforstung beinhaltet und sie lernen, Brennmaterial f\u00fcrs Kochen nachhaltig zu\nproduzieren und zu nutzen. Im R\u00fcckspiegel l\u00f6sen sich die H\u00e4user von Mingo\nlangsam im dichten Netz des Ge\u00e4sts auf. Schon bald w\u00e4hnt man sich kilometerweit\nweg von irgendeiner Siedlung. D\u00f6rfer wie Mingo sind ohne Farhzeug nur schwer zu\nerreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nameloki, Tupendane und alle weiteren 49\nGruppen der FPC mit insgesamt 1\u2019660 Mitgliedern sind \u00fcber eine Nachrichten-App\nauf ihren Mobiltelefonen miteinander und mit SAT verbunden. Und kaum sind wir\nzur\u00fcck in Morogoro, kommt auch schon ein Handyvideo eingeflogen, das zeigt, wie\nPendo die Tupendane Gruppe im Herstellen von Kompost unterrichtet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_FPC_Lubungo_Mingo_19_HM.jpg\" alt=\"Hirtinnen pr\u00e4sentieren stolz ihre Heuballen\" class=\"wp-image-7887\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_FPC_Lubungo_Mingo_19_HM.jpg 1024w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_FPC_Lubungo_Mingo_19_HM-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_FPC_Lubungo_Mingo_19_HM-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20190913_FPC_Lubungo_Mingo_19_HM-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Herstellung von Heuballen ist eine sehr nutzbringende Gewohnheits\u00e4nderung, die Pendo ihren Ausbildungsgruppen weitervermittelt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wir danken Biovision &#8211; Stiftung f\u00fcr \u00f6kologische Entwicklung &#8211; und dem Liechteinischen Entwicklungsdienst (LED) f\u00fcr die Unterst\u00fctzung des Projekts <em>FPC &#8211; Farmers and Pastoralist Collaboration<\/em>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/biovision_wide.jpg\" alt=\"\" data-id=\"7894\" data-full-url=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/biovision_wide.jpg\" data-link=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/biovision_wide\/\" class=\"wp-image-7894\"\/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"200\" src=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/led_german_wide.jpg\" alt=\"\" data-id=\"7895\" data-full-url=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/led_german_wide.jpg\" data-link=\"http:\/\/www.nlo.at\/stage\/led_german_wide\/\" class=\"wp-image-7895\" srcset=\"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/led_german_wide.jpg 600w, https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/led_german_wide-300x100.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026und dabei zu friedlichen Verh\u00e4ltnissen und besseren Lebensumst\u00e4nden beitr\u00e4gt, erz\u00e4hlt die Geschichte von Pendo Ndemo. Die junge Massai Frau bildet andere Hirt*innen aus in T\u00e4tigkeiten wie Anbau von Futtergr\u00e4sern, Anlegen von Heuvorr\u00e4ten, Viehzucht, Sparen und Leihen oder sogar Feldbau. Das sind im traditionsgepr\u00e4gten Umfeld der Massai unbestritten revolution\u00e4re Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[75,69,71,76,68,70,74,72,62,77,73],"class_list":["post-7886","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-agrooekologie","tag-hirten","tag-hirtinnen","tag-konflikte","tag-landwirtschaft","tag-lebensstandard","tag-mikrofinanzdienstleistungen","tag-nachhaltig","tag-peer-to-peer","tag-sparen-und-leihen","tag-weidebewirtschaftung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7886"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7886"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7886\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8484,"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7886\/revisions\/8484"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7886"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7886"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nlo.at\/stage\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7886"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}